Eine Venediger Sage

Der Schwarzkünstler aus Italien

Auf dem soll schon öfter im Felsschutte gefunden worden sein, aber nur von solchen Leuten, die gewisse Künste anzuwenden wussten. Noch vor kurzer Zeit sollen von so genannte gekommen sein und auf dem Fluebrig Gold gesucht und auch gefunden haben.

Vor vielen Jahren traf ein Italiener im ein und liess sich von einem jungen Mann namens Oberlin früh am Morgen auf den Fluebrig führen. Droben entliess er ihn mit dem Befehl, ihn am Abend wieder . So geschah es mehrere Tage. Da war der plötzlich verschwunden und wusste, wohin er gegangen war.
Bald darauf trat Oberlin in römische . Als er einst durch die Strassen ging, hörte er aus einem grossen Hause rufen“: „Oberlin! Oberlin!“ Er blickte auf und sah einen fein gekleideten Herrn, der ihn einzutreten bat. Auf die Frage des Herrn, ob er ihn nicht mehr kenne, Oberlin, das Gesicht des Herrn komme ihm so bekannt vor, dass er glaube, ihn schon gesehen zu haben, doch könne er sich nicht erinnern, wo dies sei.

Darauf ging der Herr in ein anderes und trat mit Bergmannskleidung wieder heraus. Nun erkannte Oberlin in diesem Herrn den Mann, den er so oft auf den Fluebrig geführt hatte. Der Herr teilte ihm nun mit, dass er durch seine Beihilfe zu grossem gekommen sei. Er wolle auch ihn reich machen, aber er dürfe unter Umständen etwas von der Sache erzählen. Oberlin erhielt nun eine grosse Geldsumme und trat aus dem Kriegsdienst aus. Er kaufte sich in seiner Heimat ein schönes Heimwesen.

Die Leute sich darüber, dass Oberlin plötzlich so reich geworden war. Allmählich kam die Sache aus. Deshalb sei die Familie Oberlin, die jetzt im Wägital lebt, wieder geworden.